Westfälische Wilhelms-Universität

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General Management

Die Aufgaben des Marketings gehen heute deutlich über die Ausgestaltung von Marketinginstrumenten und -strategien hinaus und weisen Schnittstellen zu verschiedenen anderen Unternehmensbereichen auf, die den Markterfolg von Unternehmen wesentlich determinieren. Im Zentrum des Moduls steht die Frage, wie ein marktorientiertes Management solche Schnittstellen ausgestalten muss, um langfristig erfolgreich zu sein. Konkret werden dabei das Management von Innovationen, das Management von Dienstleistungen und das Management von (Neuen) Medien betrachtet.

Im Rahmen des Innovationsmanagement wird der Frage nachgegangen, wie Unternehmen das Zusammenspiel von Marketingmanagern, Forschung & Entwicklung und anderen Bereichen betreiben sollten. Neben einer Analyse der Ziele, der Rahmenfaktoren und der Strategietypen des Innovationsmanagement wird der Ausgestaltung des Innovationsprozesses sowie der organisationalen Dimension von Innovationsaktivitäten durch Unternehmen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei wird u.a. diskutiert, welche Rollen und Aufgaben im Rahmen von Innovationsaktivitäten zu bewältigen sind und welche Organisationsstrukturen und Rollenmodelle ein großes Erfolgspotenzial aufweisen. Im Sinne des Service Dominant Logic-Ansatzes stellen Produkte, ob materiell oder immateriell, stets Dienstleistungen von Unternehmen für Kunden dar, indem sie deren Wünsche und Bedürfnisse durch das zur Verfügung stellen von mehr oder weniger tangiblen Leistungsbündeln befriedigen. Im Rahmen des Moduls wird der Service Dominant Logic-Ansatz vorgestellt und darauf aufbauend werden die speziellen Herausforderungen erörtert, die aus einer Dienstleistungsperspektive für das marktorientierte Management von Unternehmen resultieren. Eine besondere Rolle wird bei der Diskussion des Dienstleistungsmanagements dem Personal beigemessen, das im Kontakt mit dem Kunden in vielen Fällen die Kundenzufriedenheit und damit den Unternehmenserfolg wesentlich beeinflusst. Im Rahmen des Moduls wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten Unternehmen zur Führung ihres Kundenkontaktpersonals zur Verfügung stehen und deren jeweilige Effektivität diskutiert, wobei neben den Erträgen auch Kosten des Dienstleistungsmanagement berücksichtigt werden. Dabei werden sowohl formale als auch informale (kulturelle) Ebenen der Führung behandelt. Medien sind von zentraler Bedeutung für die Kommunikationsaktivitäten von Unternehmen. Im Rahmen des marktorientierten Managements kommt ihnen die Mittlerroller zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden sowie weiteren Stakeholdern zu. Im Rahmen des Moduls wird erörtert, wie das Aufkommen neuer und sozialer digitaler Medien das Management von Marken und Produkten beeinflusst. Anhand des Pinball-Frameworks werden Gefahren durch Soziale Medien, aber auch die Chancen durch ihre effektive Nutzung systematisch analysiert. Wie auch in den anderen Schnittstellen-Bereichen lernen die Teilnehmer unter Verwendung zahlreicher Cases und Praxisbeispiele, welche Maßnahmen auf organisationaler, kultureller und instrumenteller Ebene geeignet sind, die Erfolgspotenziale Sozialer Medien zu nutzen.

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